brewittarchitektur  |  Sanierung  |  Musik- und Kunstschule Bielefeld

Die Bielefelder Musik- und Kunstschule wurde ursprünglich 1913 als Handwerker- und Kunstgewerbeschule gegründet. Sie ist mit 7500 Schülerinnen und Schüler sowie 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte Schule dieser Art in Deutschland. Am Anfang der Baumaßnahmen stand eine detaillierte Bestandsanalyse, woraus sich dann das Konzept für die denkmalgerechte Sanierung ergeben hat. Die Umsetzung erfolgte im laufenden Betrieb in mehreren Teilabschnitten.


Die Schule liegt in unmittelbarer Nähe unterhalb der Sparrenburg und ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler Bielefelds. Der dreiflügelige Bau wurde vom Stadtbaurat Friedrich Schultz nach dem Vorbild des Bauhauses in Weimar von Henry van der Verde errichtet. Die Stahlkonstruktion gibt die Form an und wurde komplett erhalten. Die geometrischen, dekorativen Details sind aus Beton, wohingegen die Oberflächen aus Kunststeinputz gefertigt wurden. Das gewölbte Walmdach besitzt ebenso eine Stahlkonstruktion mit großen Fenstern in den Ateliers. Ein besonderer Raum ist die Rondiste, die sich im Hauptgebäude befindet und mit dem halbrunden Profil, den großen Fenstern und dem Holzparkett zu kleineren Konzerten einlädt. Die Raumfolge mit dem Treppenhaus und den Abfolgen großer Ateliers wurde weitgehend erhalten.

 

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