brewittarchitektur: Johanniskirche Bielefeld

Die unter Denkmalschutz stehende Johanniskirche wird um einen Anbau ergänzt, der Nutzungen wie WC’s, Küche, Abstellräume und ein Gemeindebüro aufnimmt. Besondere Zutat ist das neue, einladend gestaltete Foyer des Anbaus, das über eine neue Außentreppe erschlossen wird und das Konzept einer ‚Offenen Kirche’ abbildet. Im Inneren werden in den seitlichen Bereichen unter dem Emporen Raumbereiche abgetrennt, die als separate Gruppenräume dienen. In der Summe der fein austarierten Maßnahmen erhält die Kirche zusätzliche Nutzungsoptionen, die weit über die bisherige Funktion als Gottesdiensthaus hinausreichen. Die Kirche bleibt Kirche, wird aber zugleich zentraler Treffpunkt des Gemeindelebens und übernimmt die Funktionen des Gemeidenhauses. Architektonische Ziele sind gestalterische Minimierung, Zeitlosigkeit und Ausgewogenheit zwischen Alt und Neu. Keine aufgeregten, modischen Eingriffe sollen Wert und Wirkung der Kirche beeinträchtigen. Vielmehr wird eine dauerhafte und ruhige, aber auch selbstbewusst-moderne Architektursprache gewählt.

Text von brewittarchitektur